Am 1. September 2016 hat das Berliner Koordinationsbüro für Open Access seine Arbeit aufgenommen. Es ist am Center für Digitale Systeme der FU Berlin angesiedelt und mit zwei Open-Access-Expert/innen besetzt: Dr. Katja Mruck und Dr. Andreas Hübner. Das Büro soll die Berliner Wissenschafts- und Kultureinrichtungen über die Kernziele der Berliner Open-Access-Strategie informieren, sie bei deren Umsetzung begleiten, und die Vernetzung der verschiedenen Akteure vorantreiben.
Aktuelles
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digiS-Jahreskonferenz am 13. September 2016, Zuse Institute Berlin Potential: Kultur gut digital – Kulturgut als Wissensressource für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kreativwirtschaft
Gut 150 Gäste haben bei schon früh hochsommerlichen Temperaturen am 13. September den Weg nach Dahlem zu digiS an das Zuse Institute (ZIB) gefunden. Nach kurzer Begrüßung durch die Projektkoordinatorin Anja Müller und die stellvertretende Projektleiterin Beate Rusch präsentierte Prof. Dr. Thorsten Koch (Leiter der Abteilung Wissenschaftliche Information am ZIB und Leiter der Servicestelle Digitalisierung) seine Gedanken zu „Digitalen Strategien“.
Film ab! – für den von digiS produzierten Kurzfilm „Geselliges Wirken im Netz – 11 Nutzer/-innen und ihre Perspektiven auf Kulturdaten“, der anstelle der sonst an dieser Stelle üblichen Keynote die Nutzer digitaler Kulturdaten direkt zu Wort kommen lässt. Bei aller Vielfalt des beruflichen Umfelds der Protagonisten sind insbesondere die Forderungen nach höherer Datenqualität und einer (auch politisch gewollten) besseren Nachnutzbarkeit der digitalisierten Daten zentrale Punkte der Aussagen.
Die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion (Prof. Friederike Fless/Deutsches Archäologisches Institut, Dr. Michael Hollmann/Bundesarchiv, Dr. Thomas Köhler/Berlinische Galerie, Dr. Antje Schmidt/Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg), moderiert von Barbara Fischer (Wikimedia Deutschland), nahm die im digiS-Film angesprochene Frage wieder auf, welche Voraussetzungen aus Sicht der Kulturerbeeinrichtungen gegeben sein müssen, um Kulturdaten in einer möglichst flexiblen und diversifizierten Form zur Nachnutzung anbieten zu können.
Es folgte die mittlerweile schon traditionelle Minute-Madness, zu der alle teilnehmenden Institutionen des diesjährigen Förderprogramms Digitalisierung ihre Projekte in jeweils nur 90 Sekunden in ihrer Knappheit informativ und kurzweilig vorstellten. (Leider verfügen wir für diesen Teil des Tages über keine Aufzeichnung, Informationen zu den Projekten finden Sie auf der digiS-Homepage.)
Der Nachmittag begann – statt mit dem kurzfristig verhinderten Kulturstaatssekretär Tim Renner – mit einem Grußwort von Amelie Müller (Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten). Auch sie bezog sich auf die Aussagen des Films und betonte die Bemühungen der Senatskanzlei, die Digitalisierung von Kulturdaten sowie deren Nachnutzung auch weiterhin in den Fokus der politischen Entscheidungsträger zu rücken.
Der Impulsvortrag „Altes neu denken – Digitale Innovationen verändern Kultur“ von Prof. Dr. Holger Simon (Pausanio Akademie Köln) brachte im Folgenden das Thema des Tages auf den Punkt: für Innovationen brauche es nicht immer gänzlich neues Material, sie entstehen oft aus bereits vorhandenen, aber neuartig oder auch in neuem Zusammenhang eingesetzten Ressourcen. Es gelte also das Potential in den digitalen Kulturdaten zu erkennen und damit Neues zu schaffen!
Viele Ideen des darauffolgenden einstündigen Workshops gründeten auf diesem Credo. Trotz der hohen Temperaturen im Foyer des ZIB wurde kreativ und angeregt diskutiert an den vier World-Café-Tischen, die jeweils von drei bis vier Projekten aus dem Förderprogramm und einem/einer Moderator/-in aus dem digiS-Team bespielt wurden.
Das Wetter begünstigte die Möglichkeiten sich in den Pausen auch im grünen Innenhof des ZIB aufzuhalten und dort mit den Konferenzteilnehmern und Referenten ins Gespräch zu kommen und somit noch tiefer in die Thematik einzusteigen.
Das digiS-Team dankt allen Referenten und Gästen, die die 4. digiS-Jahrestagung zu einem erneut überaus anregenden Tag gemacht haben. Es zeigt sich abermals, wie wichtig der Austausch und das stetige Wachsen der Community der digitalen Kulturwelt ist, und wie viel Potential noch zu entdecken ist. Freuen Sie sich bereits heute auf die Jubiläumskonferenz 2017, wenn digiS zum 5. Geburtstag lädt!
Weitere Dokumentationen finden Sie hier:
Fotos der Konferenz auf dem digiS-flickr-Account
Twitter:
#kulturgutdigital
Storify des Stadtmuseums Berlin
Wiki von Thomas Tunsch
Bitte beachten Sie folgende Lizenzen der veröffentlichten Beiträge:
Vortragsfolien:
CC BY 3.0 DE digiS-Jahreskonferenz 2016 Referent: Prof. Dr. Thorsten Koch
Aufzeichnung:
CC BY 3.0 DE digiS-Jahreskonferenz 2016
Fotos:
CC BY 3.0 DE digiS-Jahreskonferenz 2016 Fotograf: Tobias Frisch
„Zugang gestalten“ – 17./18. November 2016 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
„Digitalisiert haben wir jetzt – aber was machen wir nun damit?“ – Die Konferenz „Zugang gestalten“ sucht Antworten auf die nachhaltige Gestaltung des Zugangs zum digitalen Kulturerbe zu geben. Internationale Gäste und Referenten aus den Bereichen Politik und Recht, von Museen, Archiven, Bibliotheken und zivilgesellschaftlichen Organisationen werden am 17. und 18. November 2016 im Hamburger Bahnhof (Berlin) sowohl über die politischen und finanziellen Implikationen des Begriffs der Nachhaltigkeit diskutieren, als auch konkrete technische Umsetzungen vorstellen. Wir freuen uns deshalb sehr auch in diesem Jahr wiederum Mitveranstalter bei „Zugang gestalten“ zu sein. Das aktuelle Programm der Konferenz finden Sie hier und natürlich auf der Webseite von „Zugang gestalten“. Melden Sie sich an – der Eintritt ist frei.
Workshop „Recht“ in Kooperation mit der DDB, 17. Oktober 2016
Gemeinsam mit der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) führt digiS am 17. Oktober 2016 zwischen 10 Uhr und 16 Uhr einen Workshop zu rechtlichen Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten durch. Dr. Ellen Euler wird eine Einführung für Mitarbeiter von Kulturinstitutionen zu den Themen Urheber- und Leistungsschutzrechte geben, die Agenda finden Sie hier. Zur Vorbereitung empfehlen wir die von digiS herausgegebene Handreichung zu diesen Fragestellungen, die Sie sich in der 2. aktualisierten Fassung auf dieser Seite herunterladen können: http://dx.doi.org/10.12752/2.0.002.2
Sollten Sie sich näher mit „open content“ beschäftigen wollen, empfehlen wir Ihnen zur weiteren Lektüre den Leitfaden „Open Content – a practical guide to using Creative Commons Licences“, eine Veröffentlichung der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Der Anwalt Dr. Till Kreutzer widmet sich in diesem Leitfaden ausführlich den Vorteilen der Creative-Commons-Lizenzen und skizziert beispielhaft Anwendungsszenarien der verschiedenen freien Lizenzen.
Anmeldungen bitte per e-Mail an digis@zib.de, bis spätestens 7. Oktober 2016.
Die Veranstaltung findet im Seminarraum 2006 des Zuse Institute Berlin statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Dankeschön
Ein herzliches Dankeschön allen Gästen, Referenten und unseren Projektpartnern für das aktive Mitgestalten unserer Jahreskonferenz „Potential – Kultur gut digital“ am Dienstag, den 13. September 2016!
„Geselliges Wirken im Netz – 11 Nutzer/innen und ihre Perspektiven auf Kulturdaten“ – Filmpremiere auf der digiS-Konferenz am 13.09.2016
„Geselliges Wirken im Netz – 11 Nutzer/innen und ihre Perspektiven auf Kulturdaten“
Im Vorfeld der diesjährigen digiS-Konferenz sind wir unter die Amateur–Filmschaffenden gegangen und haben dafür Nutzer/innen von Kultur- und Forschungsdaten interviewt. Unser Film „Geselliges Wirken im Netz – 11 Nutzer/innen und ihre Perspektiven auf Kulturdaten“ gibt die Perspektiven von Künstler/innen, Wissenschaftler/innen, Programmierern, Webdesigern/innen auf ‚Kulturgut digital‘ wieder. Wir haben unsere Interviewpartner/innen befragt nach ihren Interesse an digitalem Kulturerbe, ihren aktuellen Projekten und nach ihrer Vision, dem „Wie weiter?“ mit den Daten.
Dieser kleiner Film „ersetzt“ auf unserer Jahres-Konferenz den sonst üblichen Keynotevortragenden durch einen Chor von Stimmen. Viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören!
CC BY 3.0 DE Zuse Institute 2016
Das Video in einer höheren Auflösung gibt es hier zum Download.
digiS-Konferenz am 13.09.2016 ausgebucht – bitte nicht mehr anmelden!
Wir haben inzwischen weit mehr als 200 Anmeldungen für unsere morgige digiS-Konferenz „Potential: Kultur gut digital“. Daher müssen wir die Anmeldung schließen, bitte melden Sie sich nicht mehr an. Wir werden die Konferenzteile, die ausschließlich im Hörsaal des ZIB stattfinden werden, in den angrenzenden Semminarraum streamen, um so das Platzproblem im Hörsaal zu umgehen. Wir bitten jedoch davon abzusehen, spontan vorbeizukommen oder sich jetzt noch anzumelden.
Die Konferenz wird zudem aufgezeichnet. Wir stellen das Material schnellstmöglich nach dem 13.09.2016 über die digiS-Webseite zur Verfügung.
„Potential: Kultur gut digital“ – aktuelles Programm für die digiS-Konferenz am 13.09.2016
Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der digiS-Jahrestagung „Potential: Kultur gut digital“, die morgen am 13.09.2016 ab 10 Uhr am Zuse Institute Berlin stattfinden wird. Mit gut 200 Anmeldungen von Kultur- und Dateninteressierten lassen darauf hoffen, dass auf der Tagung vielfältige Perspektiven auf Kulturdaten geteilt und entwickelt werden. Gleichzeitig freuen wir uns auf alle Referenten sowie die Vertreter/innen von vier Kultur- und Forschungsinstitutionen auf dem Podium, die miteinander über das Potential der Daten für Bildung, Forschung, Wissenschaft und Kreativwirtschaft diskutieren. Unter dem Hashtag #kulturgutdigital können Sie diese Diskussion mitverfolgen und mitdiskutieren. Die direkte Kommunikation mit den Projektpartnern des diesjährigen Förderprogramms Digitalisierung Berlin wird im Zentrum der vier World Cafés der Tagung stehen. Anhand der Daten aus diesen vierzehn Berliner Digitalisierungsvorhaben sollen Ideen für die Weiternutzung der Projektdaten entwickelt werden. Und natürlich freuen wir uns über jede konkrete Datenpartnerschaft zwischen einer Institutione und Datennutzer/innen, die daraus entsteht.
Zu besseren Übersicht finden Sie hier das aktuelle Konferenzprogramm für den 13.09.2016.
digiS-Jahreskonferenz 13.09.2016 „Potential: Kultur gut digital“
Digitales Kulturgut als Wissensressource für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kreativwirtschaft – das ist das Motto der 4. Jahreskonferenz von digiS am 13. September 2016. Dieses Jahr nehmen wir die Nutzer/innen und ihre Wünsche, Ideen und Anforderungen an digitales Kulturgut in den Blick. Was machen Nutzer/innen mit und aus Kulturdaten? Wie wollen sie zukünftig damit arbeiten? Wann beginnt der Spaß dabei? Welche Freiräume der Nutzung und des Zugangs bieten Kulturerbe-Institutionen ihren Nutzer/innen? Welches Potential ergibt sich bereits jetzt aus vier Jahren Förderprogramm Digitalisierung?
Wenn Sie Lust haben auf die Erfahrungen und Ergebnisse von vierzehn Berliner Digitalisierungsprojekten, sich für #kulturgutdigital interessieren und einer Filmpremiere beiwohnen möchten, dann melden Sie sich an für die digiS-Jahreskonferenz 2016.
Unsere Tagung „Potential: Kultur gut digital“ findet am 13. September 2016 von 10 Uhr bis 17 Uhr im Rundbau des Zuse Institutes Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin statt.
Folgen Sie uns auf Twitter @digiSberlin unter dem Konferenzhashtag #kulturgutdigital.
Ausschreibung des Förderprogramms zur Digitalisierung Berlin 2017
Heute, am 05. September 2016, beginnt die Ausschreibung für das Förderprogramm zur Digitalisierung des kulturellen Erbes Berlin für das Jahr 2017. Gegenstand der Förderung ist die (spartenübergreifende) Digitalisierung von herausragenden oder stark nachgefragten Kulturgütern, die repräsentativ für Berlin bzw. für die jeweiligen Kultureinrichtungen sind.
Ziel des Förderprogramms ist es, die Digitalisate und Daten im Netz verfügbar zu machen, unter anderem über das Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek, und für die langfristige Nachnutzbarkeit der Daten zu sorgen.
digiS – die Servicestelle Digitalisierung Berlin – berät Kulturinstitutionen im Vorfeld der Antragstellung bei der Entwicklung von Projektideen und bei der Vorbereitung der Projektantrages.
Melden Sie sich daher gern mit Ihren Projektideen und Fragen zur Antragstellung bei uns: digis@zib.de.